Die Krönung

meiner Sammlung – ein Commodore 64 Brotkasten der alten Schule. Das Gerät befindet sich in einem tadellosen Topzustand, den man getrost als neuwertig bezeichnen darf. Das etwas höhere Gehäuse trägt die typisch gewölbten silbernen Labels, die Anschlüsse auf der Gehäuserückseite sind nicht beschriftet und der Kunststoff im Feld um die Tastatur ist aufgeraut. Bei der verbauten Tastatur handelt es sich um eine sogenannte Semi-Blocktastatur, für mich die schönste aller Commodore Tastaturen, natürlich mit den orangefarbenen F-Tasten. Der C64 hat die Seriennummer WGA 4529, Made in W.-Germany. Im Inneren ist die eine 1982er KU-Platine (KU-14194HB) zu finden, welche allesamt noch mit den Original IC´s bestückt ist – inklusive Keramik-VIC. Die relevanten Elko´s wurden erneuert, damit ist man auf der sicheren Seite. Die Joystick-Ports stehen ca. 3mm hervor und die runde NT-Buchse ist am Portblech quadratisch ausgespart. Hinzu kommen die tadellose OVP mit intakten Styroporeinsätzen, Türkeil/Elefantenfuß-Netzteil, Antennenkabel und Ringhandbuch. Laut meinen Informationsquellen ist der C64 in dieser Konfiguration so nicht vom Band gelaufen. Bei der niedrigen Seriennummer sollte eine Assy 326298 verbaut sein, diese war jedoch nicht sehr haltbar / stabil, weshalb Commodore sie durch die KU-Platine ersetzte. Auch ist die Semi-Blocktastatur wohl nur im VC20 verbaut worden (sowie für kurze Zeit in geringer Stückzahl im Regenbogen-C64). Da bei Commodore jedoch alles möglich war, bin ich über jeden Hinweis der dies widerlegt dankbar.