Symbiface II

Symbiface II by Dr. Zed!

Symbiface II by Dr. Zed!

Da mein Symbiface II praktisch dreieinhalb Jahre nur in der Schublade lag, habe ich mich dazu entschlossen es zu verkaufen. Mittlerweile gibt es auch bessere (und günstigere) Alternativen wie zum Beispiel die MX4 Boards.

MX4, X-MEM & X-MASS

MX4, X-MEM, X-MASS

MX4, X-MEM, X-MASS

Das MotherX4 ist ein Multislot-Board für den Schneider CPC, um bis zu vier Erweiterungen problemlos am CPC zu betreiben, im Bedarfsfalle muss ein zusätzliches Netzteil angeschlossen werden. Des weiteren ist ein Reset-Taster verbaut. Die ersten beiden kompatiblen Erweiterungen, welche ich dafür besitze, sind das X-MEM und das X-MASS Board. 

Das X-MEM ist der aktuelle Stand der Technik in Sachen Speichererweiterung für den CPC mit 512K ROM und 512K RAM! Auch das Lower ROM kann geändert werden.

Das X-MASS ist eine ultraschnelle 128MB SSD Massen-Speichererweiterung, kompatibel zu SymbOS. Es kann auch über Basic darauf zugegriffen werden per BDOS oder ACMEDOS.

RetroPC64-Hybrid

Der RetroPC64-Hybrid Rev.2 ist ein originaler C64 mit zusätzlichem Windows 10 PC in einem neuen weißen Gehäuse aus der Kickstarter Kampagne. Beide Rechner teilen sich die Originaltastatur („Aldi“-Version), welche auf zwei neuen roten Keyboardmounts von Shapeways aufliegt. Die Stromversorgung übernimmt ein NOS original Commodore Netzteil, welches ursprünglich zur Speichererweiterung REU 1764 mitgeliefert wurde. Es wurde ein Spezial-Powerschalter in Originaloptik verbaut, der es ermöglicht den C64 wie auch den PC in Betrieb zu nehmen. Eine Spezial-Multi-LED zeigt dabei den Betriebszustand an. Der Rechner ist vollkommen lautlos, kein Lüfter stört. Es wurde alles steckbar ohne irgendeine Veränderung am Gehäuse gebaut. Ein fester Einbau wäre auch möglich, dabei würde die Modulbox, in welcher HDMI, USB und zwei Joystickports integriert sind, entfallen. Das coole an dem ganzen Umbau ist jedoch, das von außen in keinster Weise zu erkennen ist, das zusätzlich ein PC im Inneren steckt. Die Originalplatine Assy 250469 wurde noch mit einer 8-fach Kernalumschaltung per Restore Taste erweitert und die Einschaltmeldungen enthalten den Zusatz „RetroPC64“. 

Technische Daten:

  • CPU 1: Mos Technology 8500 @ 1,02 MHz
  • CPU 2: Intel Z3735F @ 4×1333 MHz
  • Memory 1: 64 KB Ram
  • Memory 2: 2GB DDR3 Ram
  • HDD: 32GB eMMC + 64GB SanDisk Micro SD Class 10
  • Bluetooth 4.0, W-Lan 802.11bgn
  • System 1: Commodore Basic V2
  • System 2: Windows Home 10

Ein Review des RetroPC64-Hybrid ist im Make: Magazin 02/2016 nachzulesen.

Schneider CPC 464

Zu Weihnachten 1985 wünschte ich mir von meinen Eltern einen Homecomputer. Am Abend des 13. Dezember 1985 packte mich mein Vater in den Ford Granada Kombi und fuhr mit mir ins nahegelegene Idar-Oberstein. Dort war der lokale Computerhändler in einem roten Backsteinhaus ansässig. Als wir den Laden betraten, glänzten meine Augen. Alles was es zu der Zeit am Markt gab, war ausgestellt und sämtliche Maschinen am Laufen. Dazu kamen Regale voller Spiele und Zubehör jeglicher Art. Ein wahres Schlaraffenland. Mein Vater ließ sich meinen Wunschcomputer, einen C64 zeigen und wiegelte direkt mit den Worten „Was willst du mit diesem Brotkasten“ ab. Der Verkäufer erwiderte: „Wenn Sie einen richtigen Computer für Ihren Sohn möchten, gehen wir in den ersten Stock“. Dort standen die Schneider CPC Modelle.  Nach kurzer Demonstration verkaufte er uns einen Schneider CPC 464 mit dem passenden Green Monitor GT 64, sowie einen Joystick JY 1 und ein 5er Pack Kassetten. Die Abkürzung „CPC“ steht dabei für „Colour Personal Computer“. Natürlich konnte ich nicht bis Heiligabend warten und durfte, sobald wir zu Hause waren, alles auspacken und loslegen. Die beiliegende Demonstrationskassette lief glaube ich an diesem Abend in Dauerschleife! Soviel zur Vorgeschichte…

Nun war es an der Zeit, den CPC zu zerlegen um eine ordentliche Grundreinigung durchzuführen. Bei der Gelegenheit habe ich auch den Antriebsriemen des eingebauten Kassettenlaufwerkes erneuert. Man kann gut den Größenunterschied zwischen alt und neu erkennen, obwohl ich keine Ladeprobleme mit dem Laufwerk hatte. Die Originalplatine Rev. MC0002B wurde durch eine NOS Platine Rev. MC0003A ersetzt.

Commodore Power Monitor 1501

Commodore 1501 Power Monitor

Commodore 1501 Power Monitor

Dieses Modul habe ich aus Australien geordert. Es ist im Commodore Design gehalten und hat sogar ein Typenschild mit Seriennummer. Der Power Monitor 1501 misst die Spannung eines Commodore Netzteiles. Wahlweise kann das Netzteil direkt an der seitlichen Buchse angeschlossen werden (Messung ohne Last) oder man betreibt das Messmodul am Userport (Messung unter Last). Des weiteren ist noch ein Resetschalter verbaut. Das 1501 Modul kommt mit einem hochwertigen und ausführlichem Handbuch.