Schuco Wetterkunde Meteo Lab

Das Wetterkunde Meteo-Lab 6521 wurde erstmals im Katalog von 1983/84 vorgestellt. Es gehörte zu den ersten Experimentierkästen, die von Anfang an mit dem Schuco Label in den Handel kamen.
Der flotte Schreibstil der Autoren Walter Wolf Windisch und Dr. Heinz-Jürgen Fischer weckt das Interesse für die Meteorologie, die weit mehr als die „Wettervorhersage“ beinhaltet. Einzig das Abwarten auf die richtigen Wetterbedingungen für die Experimente dürfte viele junge Leser in ihrem Eifer gebremst haben. Die Liste der Zutaten zum Experiment „Sonnenscheindauer“ liest sich beispielsweise so:
  • Ihr braucht: Lupe, blauen Registrierstreifen, Knetgummi.
  • Außerdem: Tempotaschentuch oder Toilettenpapier, Sonnenschein und ein paar wandernde Wolken.
Auch die Organisation des Zusatzmaterials könnte sich manchmal als schwierig erwiesen haben, wie hier beim Experiment „Trägheit der Luft“:
  • Ihr braucht: Ein etwa 2 cm breites, 2 mm dickes und 50 cm langes Holzlineal, das aber kaputt gehen kann (oder ein dünnes Brett), eine Zeitung und einen kleinen Tisch, der durchaus ein paar Schrammen abbekommen darf.
Das Wetterkunde Meteo Lab 6521 ist als eigenständiger Experimentierkasten konzipiert. Ein weiterer Ausbau war nicht vorgesehen. Er kann jedoch gut mit Physik-Kästen von Philips oder Schuco kombiniert werden.
Der mir vorliegende Schuco Wetterkunde Meteo Lab Experimentierkasten ist neu bzw. unbespielt, der Inhalt im Styropor-Sortimentskasten noch eingeschweißt!

 

 

fischertechnik Baukasten

fischertechnik wurde 1964 ursprünglich als Weihnachtsgeschenk für die Kinder von Geschäftspartnern entwickelt. Aufgrund der guten Resonanz wurde 1965 die Entscheidung getroffen, diese Erfindung als Baukastensystem auf dem Markt anzubieten. Die ersten 1000 Baukästen spendete der Erfinder Artur Fischer zu Weihnachten 1965 der Aktion Sorgenkind.
Im Frühjahr 1966 wurde fischertechnik am Markt eingeführt. Neben drei Grundkästen wurden fünf Ergänzungskästen angeboten. Die Grundfarbe der Verpackung war blau, der fischertechnik-Schriftzug darauf weiß und rot. Auf den Kästen waren spielende Kinder abgebildet. Diese ersten Kästen waren relativ groß, die einzelnen Bausteine lagen in einer tiefgezogenen Kunststoffeinlage, was den Kästen den Spitznamen „Pralinenpackung“ eintrug.

Mein fischertechnik Grundkasten 200 aus dem Jahr 1975 besteht aus über 395 Bauteilen und man kann, wie der Name schon sagt, 200 Modelle daraus bauen. In großen spielstabilen Sortierwannen sind die Einzelteile eingesetzt. Der Kasten besteht aus dem Grundkasten 50 und den Ergänzungskästen 50/1 sowie 50/2. Auch wenn die Verpackung kleinere Lagerschäden aufweist, so ist der Inhalt selbst unbespielt und absolut neuwertig. Auch die original Bauanleitungen, Poster, Prospektmaterial sowie eine Spielanleitung sind komplett enthalten.

Schuco Electronic Basis Lab

Experimentierkästen gab es in meiner Kindheit in den 1980er Jahren von vielen großen Herstellern, u.a. von Kosmos und Philips. Allerdings hatten es mir, meistens zur Vorweihnachtszeit, immer die Kästen von Schuco angetan. Diese wurden einst vom Quelle Versandhaus verkauft und boten sich mir alljährlich im Herbst/Winter Katalog dar. Ich konnte mich nie zwischen dem Schuco Electronic Basis Lab und dem Schuco Meteo Lab entscheiden, also schrieb ich stets beide auf den Wunschzettel für den Weihnachtsmann. Bekommen habe ich keinen davon (wahrscheinlich war es meinen Eltern einfach zu teuer, stolze 146,80 D-Mark mussten berappt werden).

Beim Schuco Electronic Basis Lab B6102 handelt es sich um einen Einsteiger-Experimentierkasten, mit denen das Experimentieren ohne jegliche Vorkenntnisse (siehe Aufdruck auf dem Karton) möglich sein sollte. Dieses Exemplar hier ist noch nie bespielt worden und ich bin stolz nach all den Jahren doch noch einen solchen Experimentierkasten zu besitzen. Außer dem Handbuch sowie einem Prospekt ist alles noch verschweißt. Der Kasten dürfte um die 30 Jahre alt sein, auch dieser war noch in Folie verpackt – samt original Preisschild. Die äußere Folie habe ich jedoch entfernt um zumindest den Inhalt des Schuco-Experimentierkastens, unter einer weiteren Klarsichtfolie, zu sehen. Das Handbuch ist interessant zu lesen und für den Einsteiger verständlich geschrieben. Es fängt mit einfachen Schaltungen zum Nachbauen an. Später kann sogar u.a. ein Radio, eine Alarmanlage und ein Heulton-Generator aufgebaut werden. Insgesamt können Kinder ab 10 Jahren mit dem Schuco Electronic Basis Lab B6102 über 175 Experimente bzw. Schaltungen durchführen. Ich freue mich auf spannende lange Winterabende!

Europa Computer Club & Quelle Soft Kassetten-Sammlung

Die Sammlung der Europa Computer Club Kassetten wurde erweitert.

Retro Rechner und mehr..

Ich bin nach wie vor auf der Suche nach Computerprogrammen von Europa, in den Jahren 1985 bis 1986 sind an die 30 verschiedene Titel auf dem Heimcomputer-Markt erschienen.
Auf einer Kassette waren stets zwei Versionen des Programmes, entweder für Commodore 64 und Atari Computer oder für Schneider CPC und MSX Computer. Jeweils zu finden auf der A-Seite bzw. B-Seite.
Auffällig dabei ist, das für C64 / Atari in erster Linie Spielprogramme, für CPC / MSX jedoch ausschließlich Anwender- bzw. Lernprogramme erschienen. Der CPC hatte damals einfach mehr den Touch eines „richtigen“ Computers, der C64 galt von je her als reine Spielemaschine. Genau das war auch das Argument meines Vaters, als ich 1985 einen CPC 464 zu Weihnachten geschenkt bekam.

Meine Sammlung umfasst bislang folgende Titel (Stand 2.9.20):

  • Affenjagd (Strategiespiel, Atari / Commodore 64)
  • Computerkran (Simulationsspiel, Atari / Commodore 64)
  • Die Mathe-Stunde (Lernprogramm, CPC 464 / MSX)  –…

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