C64 Keyboard im SX-64 Style

Zusammen gefügt, was zusammen gehört. Mein C64R Retro Black hat die passende Tastatur im SX-64 Style erhalten. somit ist der Look komplett. Die Tasten wurden gereinigt, in den Farben weiß und verkehrsblau (RAL 5017) lackiert sowie mit den passenden Tastaturaufklebern versehen. Im Inneren ist ein schwarzes Reloaded MK1 Board verbaut.

ArcadeR Joystick und SD2IEC Mini

Ich habe meine Sammlung mit zwei aktuellen Peripheriegeräten aus den Bereichen Steuerung und Laufwerksersatz ergänzt.

Der ArcadeR Joystick im klassischen Retrostyle kommt aus China und überrascht mit seiner Qualität und dem guten Handling. Er hat einen Standard 9-Pin Anschluss-Stecker mit 1.25 Meter Kabel. Als Mechanik kommen Microschalter zum Einsatz, die Kugel ist austauschbar und wie der Joystick selbst in diversen Farben erhältlich. Durch bereits beiliegende steckbare Kabeladapter kann die Feuertasten-Funktion einfach geändert werden.

Das SD2IEC Mini ist wirklich auf das nötigste minimiert und hat gerade einmal die Breite einer SD-Karte. Die Stromversorgung erfolgt über eine Micro USB Buchse, was den Vorteil hat, das User- und Kassettenport weiterhin voll nutzbar sind. Es kommt ein ATmega644 Microcontroller zum Einsatz. Das Gehäuse habe ich mir selbst gedruckt.

Commodore C16 Umbau

Ich habe mich dazu entschlossen, meinem Commodore C16 ein paar lebensverlängernde Maßnahmen zu spendieren. Folgendes wurde gemacht:

  • Einbau eines neuen Traco TSR 1-2450 Schaltreglers
  • Umbau auf SRAM und Speichererweiterung auf 64KB
  • Kühlkörper mit Wärmeleitfolie auf den relevanten IC´s angebracht

Mit all den Maßnahmen kann man ca. 300mA bei 9V einsparen, das bedeutet knapp 43% weniger Hitzeentwicklung im Gehäuse. Die SRAM264 Platine sitzt unter dem TED und ist somit von oben nicht zu sehen. Das allermeiste bringt es den 20Ohm Zementwiderstand zu entfernen und den 7805 gegen einen modernen Schaltregler zu tauschen.

Das man ein neues 2A Schaltnetzteil verwendet, versteht sich glaube ich von selbst. Das original C16 Netzteil ist absolut unterdimensioniert und eine tickende Zeitbombe.

SDrive MAX

Das SDrive MAX ist eine Weiterentwicklung des Atari 8bit Floppy Emulators auf Arduino Basis mit Touchscreen Display für die Bedienung per Eingabestift und MicroSD-Karten-Slot als Image Quelle.
Damit ist es nun möglich, unabhängig vom Betrieb des Computers Images einzulegen oder zu wechseln, und das ist wohl eines der Hauptfeatures dieses Projektes. Außerdem gibt es inzwischen auch eine Tape-Emulation.
Es ist ein idealer Ersatz für die große 1050 Diskettenstation, da man die ATR Images einfach auf die MicroSD Karte kopieren kann und bequem über das Touchscreen Display die „Diskette einlegen“ kann.
Das Gehäuse harmoniert hervorragend mit dem Design des Atari 600 / 800 XL.

Schneider CPC CT-1 / MP-3

Für den Schneider / Amstrad Farbmonitor gab es zwei, wie ich finde recht kuriose, Erweiterungen in Form von stapelbaren Bausteinen die unter dem Monitor platziert werden und mit selbigem somit eine Einheit bilden.

  • CT-1: Ein Radiowecker mit Alarm- und Snooze-Funktion.
  • MP-3: Dieser TV-Tuner dient zum Empfang von Fernsehprogrammen über den original Schneider Farbmonitor.

Wer mehr erfahren möchte, kann sich gerne die mehrsprachige Anleitung durchlesen.

CT-1 und MP-3

CT-1 und MP-3

Schneider >CTM640< Colour Monitor

Ich hatte meinen Schneider CPC 464 damals zusammen mit dem GT 64 Green Monitor bekommen. Nach dem farbigen Pendant CTM640 habe ich lange suchen müssen, aber die Suche hat nun ein Ende. Endlich habe ich ein sehr schönes Exemplar für meine Sammlung erhalten. Der Schneider CTM640 Colour Monitor wurde überprüft und komplett aufgearbeitet. Im Inneren findet eine Orion-Röhre Verwendung. Wie auch bei den Computern machen die Schneider Computer Division Monitore einen optischen professionelleren und hochwertigeren Eindruck als die Amstrad Modelle.

Sidekick 64

Das Sidekick 64 ist eine äußerst vielseitige Modulerweiterung für C64/C128/C16 und Plus/4, dessen Funktionalität vollständig durch entsprechende Software auf einem Raspberry Pi3 definiert wird, welcher an der eigentlichen Platine v0.3 angesteckt wird, ebenso ein kleines OLED-Display.

Kurzanleitung:
Erst sollte man den RaspberryPi hochfahren, dies dauert ca. 10 Sekunden. Sobald im OLED-Display das Sidekick 64 Logo angezeigt wird, kann man im zweiten Schritt den C64 einschalten. Dieser meldet sich direkt mit dem Sidekick 64 Auswahlmenü.
Mit Cursortasten/Joystick wählt man den gewünschen Eintrag aus, mit Return/Fire wird das Image, PRG, Freezer oder Kernal gestartet. Mit F7 gelangt man zum Filebrowser um ein beliebiges Programm oder Image zu starten. Ebenso kann das GeoRAM und die SID-FM-Emulation gestartet werden, sowie dessen Einstellungen angepasst werden.

Falls man Kernals starten will, muss die entsprechende Kabelklemme am Pin28 der CPU angeschlossen sein. Die SID+FM-Emulation funktioniert nur, wenn ein weiteres Kabel mit Pin8 des SID verbunden ist (siehe Foto).

Update vom 14.2.21: Ich habe mir das passende Gehäuse für´s Sidekick64 im 3D-Drucker gefertigt und die Platine samt RaspberryPi reingepackt. So schaut das Ganze direkt viel benutzerfreundlicher aus.