M4 Board für den CPC

Ein wirkliches Sahneteil ist diese Erweiterung aus Dänemark für alle Schneider CPC. Es handelt sich um eine WiFi- / ROM-Box / Mini-SD-Kartenlösung. Angeschlossen werden kann das Board entweder über das MX4-Motherboard oder auch direkt per Centronics- oder Edge-Kabel am Expansionsport des CPC. Über diesen läuft auch die Stromversorgung, wahlweise geschieht dies auch über USB (per Jumper einstellbar). Außer dem WiFi-Modul und dem Mini-SD-Slot besitzt das Board noch zwei Status-LED´s und drei Minitaster: CPC Reset, M4 Reset und Hack-Menu.

Es sind eine Reihe von neuen RSX-Befehlen an Bord, eine ausführliche Auflistung und Beschreibung kann auf der Herstellerseite eingesehen werden. Wenn das Board mit dem Netzwerk verbunden ist, kann man alle Setups aber auch bequem über den Browser von PC / Mac vornehmen. Über diesen lassen sich auch Dateien oder DSK´s per Drag&Drop auf den CPC schieben. Die SD funktioniert wie eine Festplatte, alle Kommandos wie z.B. LOAD, SAVE, CAT, DIR usw. laufen, wie der Floppy gewohnt, über diese. Die Programme können aber auch über den PC / Mac gestartet werden. Mit IDISC  wird auf das Diskettenlaufwerk, mit ITAPE auf Kassette umgeschaltet.

Als wenn diese Features noch nicht genug wären, bietet das M4 Board darüber hinaus noch 32 ROM-Slots. Alles bequem über die Einstellungen zu konfigurieren. Es wird kein physisches Medium, wie Diskette oder Eprom, mehr benötigt. Ebenso besteht die Möglichkeit Cartridges per Webinterface auf das M4 zu laden und zu starten.

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Europa Computer Club & Quelle Soft Kassetten-Sammlung

Ich bin nach wie vor auf der Suche nach Computerprogrammen von Europa, in den Jahren 1985 bis 1986 sind an die 30 verschiedene Titel auf dem Heimcomputer-Markt erschienen.
Auf einer Kassette waren stets zwei Versionen des Programmes, entweder für Commodore 64 und Atari Computer oder für Schneider CPC und MSX Computer. Jeweils zu finden auf der A-Seite bzw. B-Seite.
Auffällig dabei ist, das für C64 / Atari in erster Linie Spielprogramme, für CPC / MSX jedoch ausschließlich Anwender- bzw. Lernprogramme erschienen. Der CPC hatte damals einfach mehr den Touch eines „richtigen“ Computers, der C64 galt von je her als reine Spielemaschine. Genau das war auch das Argument meines Vaters, als ich 1985 einen CPC 464 zu Weihnachten geschenkt bekam.

Meine Sammlung umfasst bislang folgende Titel:

  • Affenjagd (Strategiespiel, Atari / Commodore 64)
  • Computerkran (Simulationsspiel, Atari / Commodore 64)
  • Die Mathe-Stunde (Lernprogramm, CPC 464 / MSX)  – Diese Kassette ist noch original eingeschweißt!
  • Goldgräber (Strategiespiel, Atari / Commodore 64)
  • Super-Gärtner (Actionspiel, Atari / Commodore 64)
  • Wilde 15 (Strategiespiel, Atari / Commodore 64)
  • Wilder Westen (Actionspiel, Atari / Commodore 64)

Auch Europas größtes Versandhaus lies es sich nicht nehmen auf den Heimcomputer-Markt mit aufzuspringen und veröffentlichte unter dem Label Quelle Soft ein paar wenige Titel für den Commodore 64 und den Schneider CPC 464. Dabei handelte es sich einfach um Programme anderer Spieleentwickler, welche von Quelle Soft mit einem deutschsprachigen Titel versehen wurden. Die Cover wurden neu gestaltet und die Spiele vergünstigt im Vergleich zum Original angeboten.

Meine Sammlung umfasst bislang folgende Titel:

  • Das Spukschloß (Castle Capers, Ocean) Commodore 64, 1985
  • Eine Handvoll Dollars (A Fistful Of Bucks, Ocean)  Commodore 64, 1985
  • Helikopter Jagd (Ocean) Commodore 64, 1986
  • Sky Terror (Space Blitz, Ocean) Commodore 64, 1986
  • Trilistron (CRL) Commodore 64, 1985
  • Tolle Oma (Super Gran, Tynesoft) Schneider CPC 464, 1985

Ich freue mich jederzeit über Angebote um meine Sammlung zu vervollständigen.

Schneider Computer Division MP2

Schneider MP2

Schneider MP2

Der Schneider MP2 (Modular Power Supply) dient als Möglichkeit die Computer der CPC-Reihe (CPC 464, 664 und 6128) auch ohne Original Monitor zu betreiben.
Er war wohl in erster Linie für User mit Grünmonitor GT65 gedacht um auch in den (günstigen) Genuss von Farbe auf dem Bildschirm zu kommen. Der MP2 versorgt den CPC mit der benötigten Spannung und moduliert durch einen HF-Modulator das Monitorsignal um. Damit kann der Rechner an jeden beliebigen Fernseher über ein Antennenkabel angeschlossen werden.
Im Vergleich zum bereits vorher erschienenen MP1, welcher lediglich am CPC 464 funktionierte, hat der MP2 auch eine Buchse zur Stromversorgung des internen Diskettenlaufwerkes vom CPC 664 / 6128.

AMX Mouse

Neben den dk´troniks Produkten war in den 80er Jahren zu meiner CPC-Zeit die AMX Maus die interessanteste Hardware, welche es zu erwerben galt. Früher besaß ich die schwarze, recht klobige Version der Maus. Vor Jahren gelangte ich dann eine die helle, mit bereits leicht abgerundeter Form. Nun habe ich aus England eine mir bislang nicht bekannte dritte Variante erhalten! Weiß jemand mehr über diese Version? Ich gehe davon aus, das die Maus recht spät auf den Markt kam, evtl. für die Plus-Geräte? Auf alle Fälle habe ich darüber nie was gelesen oder gehört. Inserat und Testbericht stammen aus der Schneider CPC International, Ausgabe 12/1985. Übrigens das erste CPC-Heft, das ich mir gekauft habe.

Schneider CPC 6128 im Originalzustand

Ich habe mir noch einen zweiten Schneider CPC 6128 für die Sammlung angeschafft. Dieses Gerät macht einen gepflegten Eindruck, ist voll funktionsfähig und was kaufentscheidend für mich war, der CPC befindet sich im Originalzustand! Leider habe ich Probleme Disketten einzulesen. Laut Verkäufer wurde der Antriebsriemen bereits erneuert, es könnte also auch an meinen Datenträgern liegen. Da ich bislang eigentlich immer HXC-Floppys betrieben habe, hier eine Frage in die Runde: Habt ihr häufig Probleme mit den 3 Zoll Disketten? Von den 5.25 Zoll Disketten des C64 bin ich eigentlich kaum Ausfälle gewohnt. Also nix wie rein mit euren Erfahren hier in die Kommentare! Danke.

dk´tronics Speech Synthesizer für den CPC

dk´tronics Speech Setup am CPC 464

dk´tronics Speech Setup am CPC 464

Wie lange habe ich auf diesen Moment gewartet? Tage, Wochen, Monate, Jahre – sogar Jahrzehnte! Endlich darf ich wieder den dk´tronics Speech Synthesizer mein Eigen nennen! Wenn auch nur die Version mit Software auf Kassette, damals in den 80ern hatte ich die ROM-Version. Alleine die Hardware mit den zwei Lautsprechern wertet den Schneider CPC unheimlich auf. Was da aus den Boxen ertönt, ist richtig klasse und kein Vergleich mit dem werksseitig eingebauten, mickrigen Lautsprecher.
Das Sprachsynthesizer-Centronics-Interface hat das klassische dk‘ tronics – Gehäusedesign, mit einem Kabel wird es an den Stereo-Ausgang des CPC angeschlossen. Die mitgelieferten Lautsprecher werden links und rechts an den entsprechenden Buchsen eingesteckt. Des weiteren gibt es einen Lautstärkeregler auf der rechten Seite, die Balance kann mit einem kleinen Schraubenzieher durch ein Loch unterhalb dieses Reglers justiert werden. Bei der ROM-Version erscheint die Meldung „Speech ROM Ver. 1.1“ auf dem Einschaltbildschirm.
Dk’tronics hat die Anbieter der Lautsprecher mehr als einmal gewechselt, daher gibt es mehrere verschiedene Versionen der Lautsprecher, einschließlich einer Version mit einem schwenkbaren Halter für die Wand- oder Tischmontage.
Anbei noch der Link zum Herunterladen der originalen, englischsprachigen Anleitung: Speech Programming Manual

The Electric Studio Light Pen

Neben dem relativ bekannten dk´Tronics Light Pen für den CPC gibt es noch eine weitere Version aus dem Hause Electric Studio. Diese kam sogar noch früher auf den Markt und kommt ohne spezielles Interface aus, der Light Pen wird direkt an den Centronics-Port auf der Rückseite des CPC angeschlossen. Die mitgelieferte Software auf Kassette liegt in zwei Versionen vor: eine Color-Variante zum Betrieb mit dem Farbmonitor auf Seite A und eine B/W-Variante zum Betrieb mit dem Schneider Grünmonitor auf Seite B.
Die Bedienung des Grafikprogrammes ist dabei sehr gut gelungen, die Piktogramme und Pulldown-Menüs klar und verständlich dargestellt. Auch hardwareseitig ist der Light Pen feinfühliger und genauer als das dk´Tronics Gerät.
Kurz nach Erscheinen des Paketes kam eine MKII-Version heraus, von daher ist dieser Light Pen recht selten anzutreffen und eine kleine Rarität.