MC 3810 Datenrekorder

Ein Präzisionslaufwerk für besonders guten Gleichlauf, 1200 Baud Übertragungsrate. Motorkontrolle, Bandzählwerk und Pegelautomatik sind die Ausstattungsmerkmale des Datenrecorders MC 3810 von Boston Computer. Der jeweilige Betriebszustand wird durch fünf Leuchtfelder mit den Bezeichnungen »SAVE«, »LOAD«, »CONTROL« und »DATA TRANSFER« angezeigt. Die Interface-Anschlüsse befinden sich auf der Rückseite des Geräts. Über verschiedene Kabel können Computer von Commodore, Triumpf Adler, Sinclair, Laser, Acorn, Oric und Dragon angeschlossen werden, so daß der Recorder auch bei einem Computerwechsel in aller Regel weiterverwendet werden kann. Er wiegt zirka 1.2 kg. besitzt einen ölgedämpften Kassettenauswurf und einen Monitoranschluß (für Kopfhörer) an der Frontseite. Der Preis für dieses bewußt technisch gestaltete Gerät lag damals bei 98 Mark. Auf der OVP meines Gerätes befindet sich ein Preisetikett aus Österreich in Höhe von 698 Schilling. Ein Anschlußkabel kostete zwischen 8 und 38 Mark, je nach Computertyp.

Ich habe wirklich lange nach diesem Gerät gesucht, alleine schon wegen des absoluten Profilooks. Der Datenrekorder ist absolut neuwertig und komplett mit OVP, den dazugehörigen Styropor-Inlets samt Folie, Bedienungsanleitung und Anschlusskabeln.

Anbei die original MC3810 Bedienungsanleitung im PDF-Format.

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Die Großwild-Safari

Ich bin ein Kind der YPS-Generation. Das Heft und die Gimmicks begleiteten mich durch meine Kindheit und es gibt jede Menge Erinnerungen daran. Es war jedesmal ein überwältigendes Gefühl beim örtlichen Zeitschriftenhändler die neue Ausgabe in den Händen zu halten! Mittlerweile habe ich mir auch wieder eine recht schmucke YPS-Sammlung zugelegt.
Am meisten beeindruckt, damals wie heute, haben mich die Gimmicks der Abenteuer- und Geheimagenten-Serie. Aber es gibt auch noch ein paar weitere Gimmicks, die mich über alle Maßen begeistert haben. So unter anderem das riesige astronomische Teleskop aus YPS 277, die Pilze zum selber züchten aus YPS 268 und die Großwild-Safari aus YPS 329.
Diese Ausgabe habe ich mir heute mal heraus gekramt, um das Gimmick zusammen zu bauen und eine Runde auf Tierjagd zu gehen. Es machte genauso viel Spaß wie früher, für mich hat YPS nichts von seiner Faszination verloren!

Flip Over Buggy

Flip Over Buggy

Flip Over Buggy

Was habe ich dieses verdammte Ding in meiner Kindheit geliebt. Der Überschlags-Buggy, originalverpackt und nagelneu aus den frühen 1980er Jahren. Zwei C-Batterien einlegen, Schalter umlegen, schon geht der Megaspaß los!
Fährt der Buggy gegen ein Hindernis oder eine Wand, fährt er diese hoch, überschlägt sich, kippt dann auf die Seite um dann einfach in die andere Richtung weiter zu fahren. Dabei leuchten die Scheinwerfer und die Antennenspitze blinkt rot.

Suzo The Arcade und Prof Competition

Suzo The Arcade

Suzo The Arcade

The Arcade ist ein Joystick, der von Suzo International (S.T.C. Rotterdam) produziert wurde. Er unterschied sich von der Konkurrenz im Wesentlichen durch seine äußerst robuste Konstruktion, der Schaft hat eine verstärkte Innenseite aus Stahl, die Mikroschalter für die Steuerung sind in Spielhallenqualität ausgeführt. Bei den Feuertasten finden stabile Blattfedern Verwendung.

Der Joystick erschien in mehreren Variationen:  

  • The Arcade mit nur einem Feuerknopf (in der Mitte der Basis vorne)
  • The Arcade Turbo mit zwei Feuerknöpfen (einer auf der Basis und einer auf der Oberseite des Sticks, von denen jeweils nur einer verwendet werden kann, auswählbar per Schiebeschalter)
  • Prof Competition mit zwei Feuerknöpfen (je einer an den vorderen Ecken der Basis)

    Suzo Prof Competition

    Suzo Prof Competition

Europa Computer Club & Quelle Soft Kassetten-Sammlung

Ich bin nach wie vor auf der Suche nach Computerprogrammen von Europa, in den Jahren 1985 bis 1986 sind an die 30 verschiedene Titel auf dem Heimcomputer-Markt erschienen.
Auf einer Kassette waren stets zwei Versionen des Programmes, entweder für Commodore 64 und Atari Computer oder für Schneider CPC und MSX Computer. Jeweils zu finden auf der A-Seite bzw. B-Seite.
Auffällig dabei ist, das für C64 / Atari in erster Linie Spielprogramme, für CPC / MSX jedoch ausschließlich Anwender- bzw. Lernprogramme erschienen. Der CPC hatte damals einfach mehr den Touch eines „richtigen“ Computers, der C64 galt von je her als reine Spielemaschine. Genau das war auch das Argument meines Vaters, als ich 1985 einen CPC 464 zu Weihnachten geschenkt bekam.

Meine Sammlung umfasst bislang folgende Titel:

  • Affenjagd (Strategiespiel, Atari / Commodore 64)
  • Computerkran (Simulationsspiel, Atari / Commodore 64)
  • Die Mathe-Stunde (Lernprogramm, CPC 464 / MSX)  – Diese Kassette ist noch original eingeschweißt!
  • Goldgräber (Strategiespiel, Atari / Commodore 64)
  • Super-Gärtner (Actionspiel, Atari / Commodore 64)
  • Wilde 15 (Strategiespiel, Atari / Commodore 64)
  • Wilder Westen (Actionspiel, Atari / Commodore 64)

Auch Europas größtes Versandhaus lies es sich nicht nehmen auf den Heimcomputer-Markt mit aufzuspringen und veröffentlichte unter dem Label Quelle Soft ein paar wenige Titel für den Commodore 64 und den Schneider CPC 464. Dabei handelte es sich einfach um Programme anderer Spieleentwickler, welche von Quelle Soft mit einem deutschsprachigen Titel versehen wurden. Die Cover wurden neu gestaltet und die Spiele vergünstigt im Vergleich zum Original angeboten.

Meine Sammlung umfasst bislang folgende Titel:

  • Das Spukschloß (Castle Capers, Ocean) Commodore 64, 1985
  • Eine Handvoll Dollars (A Fistful Of Bucks, Ocean)  Commodore 64, 1985
  • Helikopter Jagd (Ocean) Commodore 64, 1986
  • Sky Terror (Space Blitz, Ocean) Commodore 64, 1986
  • Trilistron (CRL) Commodore 64, 1985
  • Tolle Oma (Super Gran, Tynesoft) Schneider CPC 464, 1985

Ich freue mich jederzeit über Angebote um meine Sammlung zu vervollständigen.

Schneider Computer Division MP2

Schneider MP2

Schneider MP2

Der Schneider MP2 (Modular Power Supply) dient als Möglichkeit die Computer der CPC-Reihe (CPC 464, 664 und 6128) auch ohne Original Monitor zu betreiben.
Er war wohl in erster Linie für User mit Grünmonitor GT65 gedacht um auch in den (günstigen) Genuss von Farbe auf dem Bildschirm zu kommen. Der MP2 versorgt den CPC mit der benötigten Spannung und moduliert durch einen HF-Modulator das Monitorsignal um. Damit kann der Rechner an jeden beliebigen Fernseher über ein Antennenkabel angeschlossen werden.
Im Vergleich zum bereits vorher erschienenen MP1, welcher lediglich am CPC 464 funktionierte, hat der MP2 auch eine Buchse zur Stromversorgung des internen Diskettenlaufwerkes vom CPC 664 / 6128.

Commodore Plus/4 Computer-Lernkurs

Der Commodore Plus/4 wurde ab 1984 gebaut und gehört gehört neben dem C16 und dem C116 zur der 264er Heimcomputer-Linie, welche als Nachfolger für den Commodore 64 gedacht war, aber in der geplanten Form nie verwirklicht wurde.
Der Plus/4 besitzt ein weiterentwickeltes Basic Version 3.5 und hat ab Werk bereits vier Programme fest eingebaut (3-Plus-1), zu starten per Druck auf die Taste F1.
Auffällig im Vergleich zu VC20 und C64 sind in erster Linie die Mini-DIN Buchsen für Joysticks und Datasette. Der Plus/4 wurde mit eckiger wie auch mit runder Netzbuchse ausgeliefert. Mein Gerät hat die runde Version, somit ist er kompatibel zu den C64 Netzteilen. Das ist ein Vorteil, da ich den beiliegenden schwarzen Elefantenfuß zwecks des Alters nicht mehr für den Betrieb einsetzen möchte. Als Erhaltungsmaßnahme wurden alle relevanten Elkos erneuert.
Dieser Commodore Plus/4 wurde 1986 im Bundle mit 1531 Datasette und Basic Lehrbuch inkl. Programmkassette bei Aldi zu einem vergünstigten Preis angeboten. Der Rechner samt Zubehör ist absolut neuwertig, Handbücher und Unterlagen sind vollzählig.