Commodore SX-64

Mein Commodore SX-64 hat die sehr niedrige Seriennummer 000548. Ich hab ihn zu einem stolzen (absolut fairen) Preis von einem Commodore-Enthusiasten gekauft, somit hat die jahrelange Suche endlich ein gutes Ende gefunden.
Den Zustand würde ich als optisch sehr gut bezeichen, technisch ist der SX-64 zu 100% funktionsfähig. Das Gerät ist im unverbastelten Originalzustand (er wurde ein einziges Mal geöffnet um das Innenleben und die Platinen gründlich zu reinigen). Das Handbuch ist ungelesen.

Mehr Fotos und alle Infos gibt es auf der SX-64 Seite hier im Blog!

fischertechnik computing

Mit Computing, Trainings-Roboter und Plotter-Scanner stieg fischertechnik im Jahr 1985 in die Computertechnik ein. Interfaces für alle damals gängigen Heimcomputer erschienen, darunter natürlich auch für die Commodore Modelle C64 / VC20.

Neben dem fischertechnik Interface 30562 besitze ich noch den fischertechnik Teach-In-Roboter 30554 mit über 220 Bauteilen, u.a. 2 Mini-Motoren, 2 Getriebe, 1 Elektromagnet, 3 Lampen, 8 Taster und 2 Potentiometer. Dieser Baukasten ermöglicht den Bau von 10 verschiedenen Modellen zum erlernen der Ansteuerung mit dem Parallel-Interface. Hier eine Liste: Antennenrotor, Ampelanlage mit Fußgängertaste, Materialaufzug, Werkzeugmaschine, Plotter, Turm von Hanoi, Solarzellen-Nachführung, Sortieranlage, Grafiktablett sowie Teach-In-Roboter.

Bauanleitung Computing Teach-In-Roboter 30554
Handbuch Computing Interface Commodore 30562

Faller a.m.s. racing

Zu meinen Arxon TCR und Matchbox Slotcar-Rennbahnen hat sich nun noch eine Faller a.m.s. Rennbahn gesellt. Die Bahn ist in einem wunderschönen Zustand, vollständig im Auslieferungszustand von 1979 und komplett überholt. So haben die Fahrzeuge eine Motorrevision, neue Schleifer und neue Reifen bekommen.

Faller AMS 3905 - OVP

Faller a.m.s. racing Weltmeisterschaft

MB bigtrak 2.0

Eines der coolsten Spielzeuge meiner Kindheit habe ich euch bereits schon einmal vorgestellt, das Raumfahrzeug bigtrak von MB Electronics. Den Beitrag inklusive Video findet ihr hier.

Nun habe ich ein nagelneues Exemplar aus einem alten Lagerbestand ausfindig machen können und natürlich umgehend gekauft. Der MB bigtrak stammt aus dem Produktionsjahr 1980, es handelt sich um die italienische Version, passend zu meinem MB bigtrak Transport, ebenfalls NOS. Die OVP war noch in Folie verschweisst, ein Gefühl wie Weihnachten beim Auspacken derselbigen! Das Fahrzeug selbst ist noch schneeweiß und jungfräulich, ohne jegliche Spielspuren und Aufkleber. Diese liegen in Form zweier Bögen ebenso bei, wie das Manual und die Garantiekarte. Anfangs wollte ich von einer Beklebung absehen, aber ich ließ mir diesen Spaß natürlich dann doch nicht nehmen, ein Gefühl wie vor vierzig Jahren an Weihnachten!

Schuco Wetterkunde Meteo Lab

Das Wetterkunde Meteo-Lab 6521 wurde erstmals im Katalog von 1983/84 vorgestellt. Es gehörte zu den ersten Experimentierkästen, die von Anfang an mit dem Schuco Label in den Handel kamen.
Der flotte Schreibstil der Autoren Walter Wolf Windisch und Dr. Heinz-Jürgen Fischer weckt das Interesse für die Meteorologie, die weit mehr als die „Wettervorhersage“ beinhaltet. Einzig das Abwarten auf die richtigen Wetterbedingungen für die Experimente dürfte viele junge Leser in ihrem Eifer gebremst haben. Die Liste der Zutaten zum Experiment „Sonnenscheindauer“ liest sich beispielsweise so:
  • Ihr braucht: Lupe, blauen Registrierstreifen, Knetgummi.
  • Außerdem: Tempotaschentuch oder Toilettenpapier, Sonnenschein und ein paar wandernde Wolken.
Auch die Organisation des Zusatzmaterials könnte sich manchmal als schwierig erwiesen haben, wie hier beim Experiment „Trägheit der Luft“:
  • Ihr braucht: Ein etwa 2 cm breites, 2 mm dickes und 50 cm langes Holzlineal, das aber kaputt gehen kann (oder ein dünnes Brett), eine Zeitung und einen kleinen Tisch, der durchaus ein paar Schrammen abbekommen darf.
Das Wetterkunde Meteo Lab 6521 ist als eigenständiger Experimentierkasten konzipiert. Ein weiterer Ausbau war nicht vorgesehen. Er kann jedoch gut mit Physik-Kästen von Philips oder Schuco kombiniert werden.
Der mir vorliegende Schuco Wetterkunde Meteo Lab Experimentierkasten ist neu bzw. unbespielt, der Inhalt im Styropor-Sortimentskasten noch eingeschweißt!

 

 

fischertechnik Baukasten

fischertechnik wurde 1964 ursprünglich als Weihnachtsgeschenk für die Kinder von Geschäftspartnern entwickelt. Aufgrund der guten Resonanz wurde 1965 die Entscheidung getroffen, diese Erfindung als Baukastensystem auf dem Markt anzubieten. Die ersten 1000 Baukästen spendete der Erfinder Artur Fischer zu Weihnachten 1965 der Aktion Sorgenkind.
Im Frühjahr 1966 wurde fischertechnik am Markt eingeführt. Neben drei Grundkästen wurden fünf Ergänzungskästen angeboten. Die Grundfarbe der Verpackung war blau, der fischertechnik-Schriftzug darauf weiß und rot. Auf den Kästen waren spielende Kinder abgebildet. Diese ersten Kästen waren relativ groß, die einzelnen Bausteine lagen in einer tiefgezogenen Kunststoffeinlage, was den Kästen den Spitznamen „Pralinenpackung“ eintrug.

Mein fischertechnik Grundkasten 200 aus dem Jahr 1975 besteht aus über 395 Bauteilen und man kann, wie der Name schon sagt, 200 Modelle daraus bauen. In großen spielstabilen Sortierwannen sind die Einzelteile eingesetzt. Der Kasten besteht aus dem Grundkasten 50 und den Ergänzungskästen 50/1 sowie 50/2. Auch wenn die Verpackung kleinere Lagerschäden aufweist, so ist der Inhalt selbst unbespielt und absolut neuwertig. Auch die original Bauanleitungen, Poster, Prospektmaterial sowie eine Spielanleitung sind komplett enthalten.

Schuco Electronic Basis Lab

Experimentierkästen gab es in meiner Kindheit in den 1980er Jahren von vielen großen Herstellern, u.a. von Kosmos und Philips. Allerdings hatten es mir, meistens zur Vorweihnachtszeit, immer die Kästen von Schuco angetan. Diese wurden einst vom Quelle Versandhaus verkauft und boten sich mir alljährlich im Herbst/Winter Katalog dar. Ich konnte mich nie zwischen dem Schuco Electronic Basis Lab und dem Schuco Meteo Lab entscheiden, also schrieb ich stets beide auf den Wunschzettel für den Weihnachtsmann. Bekommen habe ich keinen davon (wahrscheinlich war es meinen Eltern einfach zu teuer, stolze 146,80 D-Mark mussten berappt werden).

Beim Schuco Electronic Basis Lab B6102 handelt es sich um einen Einsteiger-Experimentierkasten, mit denen das Experimentieren ohne jegliche Vorkenntnisse (siehe Aufdruck auf dem Karton) möglich sein sollte. Dieses Exemplar hier ist noch nie bespielt worden und ich bin stolz nach all den Jahren doch noch einen solchen Experimentierkasten zu besitzen. Außer dem Handbuch sowie einem Prospekt ist alles noch verschweißt. Der Kasten dürfte um die 30 Jahre alt sein, auch dieser war noch in Folie verpackt – samt original Preisschild. Die äußere Folie habe ich jedoch entfernt um zumindest den Inhalt des Schuco-Experimentierkastens, unter einer weiteren Klarsichtfolie, zu sehen. Das Handbuch ist interessant zu lesen und für den Einsteiger verständlich geschrieben. Es fängt mit einfachen Schaltungen zum Nachbauen an. Später kann sogar u.a. ein Radio, eine Alarmanlage und ein Heulton-Generator aufgebaut werden. Insgesamt können Kinder ab 10 Jahren mit dem Schuco Electronic Basis Lab B6102 über 175 Experimente bzw. Schaltungen durchführen. Ich freue mich auf spannende lange Winterabende!

Europa Computer Club & Quelle Soft Kassetten-Sammlung

Die Sammlung der Europa Computer Club Kassetten wurde erweitert.

Retro Rechner und mehr..

Ich bin nach wie vor auf der Suche nach Computerprogrammen von Europa, in den Jahren 1985 bis 1986 sind an die 30 verschiedene Titel auf dem Heimcomputer-Markt erschienen.
Auf einer Kassette waren stets zwei Versionen des Programmes, entweder für Commodore 64 und Atari Computer oder für Schneider CPC und MSX Computer. Jeweils zu finden auf der A-Seite bzw. B-Seite.
Auffällig dabei ist, das für C64 / Atari in erster Linie Spielprogramme, für CPC / MSX jedoch ausschließlich Anwender- bzw. Lernprogramme erschienen. Der CPC hatte damals einfach mehr den Touch eines „richtigen“ Computers, der C64 galt von je her als reine Spielemaschine. Genau das war auch das Argument meines Vaters, als ich 1985 einen CPC 464 zu Weihnachten geschenkt bekam.

Meine Sammlung umfasst bislang folgende Titel (Stand 2.9.20):

  • Affenjagd (Strategiespiel, Atari / Commodore 64)
  • Computerkran (Simulationsspiel, Atari / Commodore 64)
  • Die Mathe-Stunde (Lernprogramm, CPC 464 / MSX)  –…

Ursprünglichen Post anzeigen 170 weitere Wörter

C64 Goldene Edition

C64 Goldene Edition

C64 Goldene Edition

Im Dezember 1986 wurden bei einer Feier im BMW-Museum München an Journalisten und Politiker eine unbekannte Anzahl dieser Geräte verschenkt. Die Presse schrieb damals teils von 150, teils von 200 Stück. Weitere Geräte wurden an verschiedene Commodore-Händler, Werbe- und Geschäftspartner sowie Großkunden vergeben.
Die Goldene Edition war ein funktionsfähiger Commodore 64 mit goldfarben lackiertem Brotkasten-Gehäuse, auch die Innenseite war lackiert. Die Tastatur der Goldenen Edition war weiß, die Funktionstasten grau. Die Abdeckung der Control Ports fehlte bei diesen Geräten aus unbekanntem Grund. Ein Netzteil wurde nicht mitverteilt.
Der Rechner war auf eine verzierte Acrylglas-Platte montiert. Die Beschriftung auf der Acrylplatte lautete:
Goldene Edition
aus Anlaß des 1.000.000sten
C64 in Deutschland
5. Dezember 1986
Die Seriennummer wurde per Hand oben links am Markenschild des Rechners eingetragen.

Ich habe erst ein solches Gerät bewundern können, und zwar privat bei Petro Tyschtschenko zuhause. Er besaß die Nummer 348. Die Goldene Edition ist das Nonplusultra für alle Commodore 64 Liebhaber. Wenn tatsächlich einmal solch ein C64 zum Verkauf angeboten wird, werden Höchstpreise von mehreren tausend Euro aufgerufen! Für mich der Anlass mir eine hochwertige und detailgetreue Reproduktion anfertigen zu lassen.

Eine solche Arbeit wird höchst professionell von der DS Retro Garage in Polen durchgeführt. Die Seriennummer 95 ist bereits die zwanzigste Replika des Commodore C64 Goldene Edition. Ich war total überwältigt, als ich das Paket öffnete und den Computer in den Händen hielt. Meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen! Die Replika ist von sehr hoher Qualität: der Druck detailgetreu, die Lackierung von höchster Güte, die Tastatur sieht aus wie neu, das Typenschild eine Augenweide. Hier könnte man auch sagen „Besser als das Original„! Es werden sogar die passenden Halteschienen zur Montage der Acrylglassplatte an der Wand mitgeliefert. Apropos Extras, diese liegen in hoher Anzahl bei – Mauspad, Kugelschreiber, 5.25 Zoll Diskette und diverse Aufkleber sind dabei, inklusive passender Tragetasche. Ich kann das Produkt der DS Retro Garage besten Gewissens weiterempfehlen, wer einen besonderen Commodore 64 sucht ist hier genau richtig!

C64C Breadbin Look

Ich habe mein Pixelwizard C64C Gehäuse neu bestückt. Im Inneren werkelt nun eine ASSY 250466 Platine, bestückt mit vergoldeten Präzisionssockeln, achtfach Kernal umschaltbar per Restore-Taste mit versteckter optischer LED-Anzeige, neuen 7805/7812 Schaltreglern sowie neuen Elkos. Die relevanten IC´s wurden mit Kühlkörpern versehen. Die helle Tastatur und die bernsteinfarbene Power LED passen, wie ich finde, hervorragend dazu!