C64 Retro Black

Neu in der Sammlung: Ein C64C im Retro Black Gehäuse. Das Gehäuse ist offiziell von Commodore lizensiert und überzeugt durch das dezente Schwarz. Das Label ist passend dazu im 264er Style gehalten. Bestückt mit einem C64 Reloaded MK1 Board, mit schwarzen Präzisionssockel, NOS Chips, Super PLA V3 und 8701 Ersatzschaltung. Die Platine ist handsigniert vom Entwickler. Tastaturhalterungen, Netzanschlußabdeckung und Funktionstasten stammen von Shapeways.

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Koala Pad

Das Koala Pad wurde 1984 entwickelt und gilt bis heute als eines der ungewöhnlichsten Eingabegeräte für den C64. Die Zeichenfläche des Koala Pad ist in etwa 10×10 cm groß. Oberhalb des Eingabefelds befinden sich zwei Eingabetasten, angeschlossen wird das Koala Pad beim C64 am Joystickport.
Man kann das Koala Pad auch mit den bloßen Fingern verwenden, wenn man nicht mit dem Griffel zeichnen möchte. Dies ist vor allem dann sinnvoll um z.B. Menü-Items auszuwählen. Das Koala Pad kann ohne weiteres als Vorgänger des Touchpads bezeichnet werden.
Als Bonus habe ich noch das recht seltene Programm Spider Eater für das Koala Pad bekommen, komplett in OVP mit 5.25″ Diskette, Manual und Pad-Overlay.

Braun SK 61

Braun SK61

Braun SK61

Nach jahrelanger Suche bin ich nun endlich stolzer Besitzer eines Braun Superphono SK61, im Volksmund auch als „Schneewittchensarg“ betitelt. Das Gerät ist komplett restauriert und befindet sich ein einem exzellenten Zustand. Alles weitere über das Gerät und die Restauration gibt es auf der Seite Braun SK61 nachzulesen.

Das deutsche Märchen vom Schneewittchen und den sieben Zwergen war durchaus nicht der Anlass für diese Radio-Phono-Kombination, wohl aber der versuchte Spott der Konkurrenzfirmen über ein völlig  neuartiges Gerät. Genutzt hat es ihnen allerdings nichts. Was andere vor 50 Jahren lächerlich machen wollten, fand beim Publikum großen Anklang und wurde zum weltweiten Vorbild aller modernen Radio- und Phonogeräte. Es begründete den Ruf der Firma Braun als Pionier eines zeitgenössischen Design, obwohl hier noch lange kein HiFi Standard erreicht war.
Dieter Rams entwarf diesen Schneewittchensarg zusammen mit Hans Gugelot, Professor an der HfG Ulm. Während der Plattenspieler auf einem  Entwurf von Wilhelm Wagenfeld beruht und schon in einem anderen Braun-Gerät Verwendung fand, ist das Chassis und das Layout zu diesem Gerät völlig neuartig: ein U-förmig gebogenes Metallblech, hölzerne, rechteckige Holzwangen, übereinander gereihte Schlitze für den Lautsprecher und die Lüftung sowie eine geometrische Gestaltung der Bedienelemente. Das besondere Merkmal aber wurde eine Abdeckhaube aus durchsichtigem Plexiglas, welche die technischen Elemente Plattenspieler und Bedienelemente jederzeit sichtbar macht. Damit verlässt dieses Phonomöbel das Vorbild einer Truhe oder eines Schranks, in dem eine Radiooberfläche versteckt wird. Tonarm, Lautsprecherregler oder die Sendeskala werden vielmehr zur visuellen Hauptsache.

Robotarm SVI-2000

Der Spectravideo Roboterarm SVI-2000 verfügt über insgesamt 5 Achsen, welche über zwei angeschlossene Joysticks oder aber auch per Interface gesteuert werden. Die Stromversorgung übernehmen dabei vier Batterien der Größe D. Es können drei verschiedene Werkzeuge angebaut werden: Greifzange, Magnet und Schaufel. Außerdem verfügt er über einen Scheinwerfer und steht wahlweise auf Auslegern mit Saugnäpfen. Der SVI-2000 macht einen stabilen und futuristischen Eindruck, ist aber im Endeffekt nicht mehr als ein (Lern-) Spielzeug. Wenn auch ein sehr cooles. Mein Exemplar ist nagelneu und bislang unbenutzt in der Originalverpackung. Mehr Informationen gibt es im Testbericht der 64er.

C64 Super Kernal 36in1

Ziel war es einen Kernal Ersatz Chip / Umschalter zu schaffen der nicht wie üblich mit einem Eprom bestückt ist. Man wechselt ja eigentlich nicht so oft das Kernal, aber wenn man mal was Testen will oder ein bischen Customizen will (Farben, F-Tasten ändern) muss man immer seinen C64 aufschrauben und den Eprom raus holen, dann erst Löschen und wieder neu Beschreiben und dann alles wieder Zusammenbauen. Alles Lästig – Keine Lust mehr drauf !
Außerdem benötigen die meisten Kernal Umschaltplatinen außerdem noch ein Loch im Gehäuse, und von verstümmelten Gehäusen mit Tonnen von reingebohrten Löchern können manche ja ein Lied singen. Sieht nicht schön aus. Und diese Umschalterei über drücken der Restore Taste ist zwar ganz nett und erspart das Löcher-Bohren aber schon das Auswählen von Kernal 1-8 ist nicht besonders Komfortabel.
Die Lösung ist ein Microprozessor der der den Kernal ROM Chip im C64 / C64-II vollständig ersetzt:
Steckt man das kleine Platinchen in den Sockel des Kernals und drückt 2 x Reset innerhalb von 1-2 Sekunden bekommt man ein kleines Auswahl-Menü wo man sich eines von 36 Kernals per Cursortasten oder Tasten auswählen kann. Mit Enter wird das Kernal sofort gestartet.
Die 36 Kernal Bänke sind frei belegbar und vom C64 aus via Datei auf Diskette updatebar. Das heisst ihr könnt euch auf jeden dieser Slots euer eigenes Kernal selber flashen ohne den C64 zu öffnen! Man braucht keinen Programmieradapter oder sonstiges Equipment. Der Chip alleine genügt.
Mit der Space Taste kann man im Menü auf die Programm-Seite wechseln. Hier sind noch mal 24 Slots in die man Programme, ASM Routinen oder Module flashen kann. Auch wieder vom C64 aus ohne jegliche Zusatz-Hardware.
Die Platine ist ja was „größer“ da der C64-II (Assy 250469) auch direkt mit dem gleichen Board supportet wird. Der hat ja 4 Pin’s mehr weil das Basic Rom ja auch noch Adressiert werden muss. Und da dann halt noch Platz war wurde dort eine Anschlussmöglichkeit für ein WLAN Modul geschaffen (optional).

Vielen Dank an Andreas für das Zusammenlöten des Bausatzes! Der Super Kernal kommt in einem C64G auf einer 250466er Platine zum Einsatz, welche komplett gesockelt und mit SMD Kondensatoren ausgestattet ist.

Beartape

Pond Software hat eine Kassettenversion des großartigen Spieles „The Bear Essentials“ für den C64 heraus gebracht. Für mich als großen „Tape-Fan“ natürlich ein absolutes Muss, ich bekam die Nummer 98. Auf dem Päckchen aus Norwegen begrüßte mich sogar ein handgemalter Bär. Eine wirklich nette Idee, die zeigt wie viel Herzblut in dem Projekt streckt. Was bekommt man für sein Geld?

  • die Vollversion des Spiels mit eingebauter Map
  • das Laden von Bildern und Musik mit Freeload von Paul Hughes
  • ein Doppel Jewel Case mit farbigem Hochglanz-Inlay
  • von Graham auf der Innenseite des Covers signiert
  • eine passend grüne Kassette
  • ein 12 Seiten vollfarbiges Hochglanz-Handbuch
  • 2 Aufkleber
  • ein Bonus Game (Super Bonkey Kong) auf der B-Seite

Für jede verkaufte Kopie spendet Pond Software 1 GPB an Free The Bears, eine Wohltätigkeitsorganisation, die das Leben von Bären auf der ganzen Welt schützt, bewahrt und bereichert!

Reparatur Assy 326298

Der defekte original Spannungsregler auf VR2 wurde bei diesem Board trotz Kühlkörper immer brüllend heiß! Daher wurde dieser durch einen modernen Traco TSR-1 Schaltregler ersetzt. Der defekte Ein/Aus-Schalter wurde durch ein passendes Neuteil aus der F64-Sammelbestellung ersetzt. Somit ist das 35 Jahre alte Board wieder voll funktionsfähig.

Assy 326298 mit neuem Schaltregler und Powerschalter

Assy 326298 mit neuem Schaltregler und Powerschalter