Schuco Electronic Basis Lab

Experimentierkästen gab es in meiner Kindheit in den 1980er Jahren von vielen großen Herstellern, u.a. von Kosmos und Philips. Allerdings hatten es mir, meistens zur Vorweihnachtszeit, immer die Kästen von Schuco angetan. Diese wurden einst vom Quelle Versandhaus verkauft und boten sich mir alljährlich im Herbst/Winter Katalog dar. Ich konnte mich nie zwischen dem Schuco Electronic Basis Lab und dem Schuco Meteo Lab entscheiden, also schrieb ich stets beide auf den Wunschzettel für den Weihnachtsmann. Bekommen habe ich keinen davon (wahrscheinlich war es meinen Eltern einfach zu teuer, stolze 146,80 D-Mark mussten berappt werden).

Beim Schuco Electronic Basis Lab B6102 handelt es sich um einen Einsteiger-Experimentierkasten, mit denen das Experimentieren ohne jegliche Vorkenntnisse (siehe Aufdruck auf dem Karton) möglich sein sollte. Dieses Exemplar hier ist noch nie bespielt worden und ich bin stolz nach all den Jahren doch noch einen solchen Experimentierkasten zu besitzen. Außer dem Handbuch sowie einem Prospekt ist alles noch verschweißt. Der Kasten dürfte um die 30 Jahre alt sein, auch dieser war noch in Folie verpackt – samt original Preisschild. Die äußere Folie habe ich jedoch entfernt um zumindest den Inhalt des Schuco-Experimentierkastens, unter einer weiteren Klarsichtfolie, zu sehen. Das Handbuch ist interessant zu lesen und für den Einsteiger verständlich geschrieben. Es fängt mit einfachen Schaltungen zum Nachbauen an. Später kann sogar u.a. ein Radio, eine Alarmanlage und ein Heulton-Generator aufgebaut werden. Insgesamt können Kinder ab 10 Jahren mit dem Schuco Electronic Basis Lab B6102 über 175 Experimente bzw. Schaltungen durchführen. Ich freue mich auf spannende lange Winterabende!

Europa Computer Club & Quelle Soft Kassetten-Sammlung

Die Sammlung der Europa Computer Club Kassetten wurde erweitert.

Retro Rechner und mehr..

Ich bin nach wie vor auf der Suche nach Computerprogrammen von Europa, in den Jahren 1985 bis 1986 sind an die 30 verschiedene Titel auf dem Heimcomputer-Markt erschienen.
Auf einer Kassette waren stets zwei Versionen des Programmes, entweder für Commodore 64 und Atari Computer oder für Schneider CPC und MSX Computer. Jeweils zu finden auf der A-Seite bzw. B-Seite.
Auffällig dabei ist, das für C64 / Atari in erster Linie Spielprogramme, für CPC / MSX jedoch ausschließlich Anwender- bzw. Lernprogramme erschienen. Der CPC hatte damals einfach mehr den Touch eines „richtigen“ Computers, der C64 galt von je her als reine Spielemaschine. Genau das war auch das Argument meines Vaters, als ich 1985 einen CPC 464 zu Weihnachten geschenkt bekam.

Meine Sammlung umfasst bislang folgende Titel (Stand 2.9.20):

  • Affenjagd (Strategiespiel, Atari / Commodore 64)
  • Computerkran (Simulationsspiel, Atari / Commodore 64)
  • Die Mathe-Stunde (Lernprogramm, CPC 464 / MSX)  –…

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C64 Goldene Edition

C64 Goldene Edition

C64 Goldene Edition

Im Dezember 1986 wurden bei einer Feier im BMW-Museum München an Journalisten und Politiker eine unbekannte Anzahl dieser Geräte verschenkt. Die Presse schrieb damals teils von 150, teils von 200 Stück. Weitere Geräte wurden an verschiedene Commodore-Händler, Werbe- und Geschäftspartner sowie Großkunden vergeben.
Die Goldene Edition war ein funktionsfähiger Commodore 64 mit goldfarben lackiertem Brotkasten-Gehäuse, auch die Innenseite war lackiert. Die Tastatur der Goldenen Edition war weiß, die Funktionstasten grau. Die Abdeckung der Control Ports fehlte bei diesen Geräten aus unbekanntem Grund. Ein Netzteil wurde nicht mitverteilt.
Der Rechner war auf eine verzierte Acrylglas-Platte montiert. Die Beschriftung auf der Acrylplatte lautete:
Goldene Edition
aus Anlaß des 1.000.000sten
C64 in Deutschland
5. Dezember 1986
Die Seriennummer wurde per Hand oben links am Markenschild des Rechners eingetragen.

Ich habe erst ein solches Gerät bewundern können, und zwar privat bei Petro Tyschtschenko zuhause. Er besaß die Nummer 348. Die Goldene Edition ist das Nonplusultra für alle Commodore 64 Liebhaber. Wenn tatsächlich einmal solch ein C64 zum Verkauf angeboten wird, werden Höchstpreise von mehreren tausend Euro aufgerufen! Für mich der Anlass mir eine hochwertige und detailgetreue Reproduktion anfertigen zu lassen.

Eine solche Arbeit wird höchst professionell von der DS Retro Garage in Polen durchgeführt. Die Seriennummer 95 ist bereits die zwanzigste Replika des Commodore C64 Goldene Edition. Ich war total überwältigt, als ich das Paket öffnete und den Computer in den Händen hielt. Meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen! Die Replika ist von sehr hoher Qualität: der Druck detailgetreu, die Lackierung von höchster Güte, die Tastatur sieht aus wie neu, das Typenschild eine Augenweide. Hier könnte man auch sagen „Besser als das Original„! Es werden sogar die passenden Halteschienen zur Montage der Acrylglassplatte an der Wand mitgeliefert. Apropos Extras, diese liegen in hoher Anzahl bei – Mauspad, Kugelschreiber, 5.25 Zoll Diskette und diverse Aufkleber sind dabei, inklusive passender Tragetasche. Ich kann das Produkt der DS Retro Garage besten Gewissens weiterempfehlen, wer einen besonderen Commodore 64 sucht ist hier genau richtig!

C64C Breadbin Look

Ich habe mein Pixelwizard C64C Gehäuse neu bestückt. Im Inneren werkelt nun eine ASSY 250466 Platine, bestückt mit vergoldeten Präzisionssockeln, achtfach Kernal umschaltbar per Restore-Taste mit versteckter optischer LED-Anzeige, neuen 7805/7812 Schaltreglern sowie neuen Elkos. Die relevanten IC´s wurden mit Kühlkörpern versehen. Die helle Tastatur und die bernsteinfarbene Power LED passen, wie ich finde, hervorragend dazu!

Deutsche Tastaturbelegung für den CPC 464

Eine recht seltene original Erweiterung für den CPC 464 aus dem Hause der Schneider Computer Division. Dieses Set beinhaltet einen Satz Tastenaufkleber, exakt passend für den Schneider CPC 464 und die dazugehörige Software auf Kassette. Die professionelle Weise, seinen CPC umzurüsten auf ein DIN Schreibmaschinen Layout. Der Clou daran ist, das auf der Vorderseite der Tasten ein zweiter Aufkleber angebracht wird, sodaß man weiterhin neben dem deutschen auch das internationale Tastaturlayout sieht. Dieses Feature ist bei den Cost Reduce Modellen des CPC 464, aufgrund der flachen Tastatur, nicht verfügbar. Mit einer solchen Tastatur kann die reichlich vorhandene Profi-Software im Bereich der Buchhaltung und Textverarbeitung endlich professionell genutzt werden.

Ghostbusters Wandleuchte

Lange gesucht, endlich gefunden. Eine original Ghostbusters Wandleuchte aus den 1980er Jahren. Die Kunststoffteile wurden sorgfältig gereinigt und aufbereitet, die Leuchte bekam eine neue schwarze Zuleitung mit Schalter spendiert. Durchmesser ca. 40 cm. Ein Highlight für jeden echten Ghostbusters Fan!

Ghostbusters Wandleuchte
Ghostbusters Wandleuchte

Schneider Computer Software auf Kassette

Die Schneider Rundfunkwerke vertrieben die Amstrad Heimcomputer-Modelle in Deutschland. Statt der bunten Tasten wurde ein edleres Design gewählt, was die Geräte optisch sehr aufwertete und statt dem Look eines Spiele-Computers hatte man den Eindruck eine Profi-Maschine vor sich zu haben.
Genauso verhielt es sich mit der Amsoft-Software. Neben den bereits bekannten Schubordnern wurden auch die Kassetten-Programme aufwändig verpackt, ideal um diese im Regal zu präsentieren.
In diesem Fall handelt es sich um die Lern-Software Wordhang, bekannt auch als Galgenmännchen. Auf der A-Seite der Kassette befindet sich die deutsche und auf der B-Seite die englische Version. Ich konnte eine noch eingeschweißte Version für meine Sammlung  gewinnen. Ausgepackt habe ich sie trotzdem direkt, um auch in den Genuss zu kommen das ganze zu benutzen. Ein Gefühl, ein bisschen wie Weihnachten.

Atari 600XL

Der Atari 600XL ist der kleine Bruder des 800XL. Durch seine kompakte Bauform und die wirklich sehr gute Tastatur hat er für mich den Vorzug gegenüber dem 800er erhalten. Damit er auch technisch mehr als ebenbürtig ist, habe ich meinen Atari 600XL bei ABBUC e.V. wie folgt umbauen lassen:

  • Hauptspeicher auf 64KB erweitert
  • 512KB SRAM Speichererweiterung
  • Supervideo XL Umbau
  • Betriebssystem umschaltbar (OLD-OS/XL-OS)

Dein Rechner lief 13 1/2 Stunden im SALT Dauertest (ehemaliges Werkstatt-Prüftool von Atari Händlern) ohne einen Fehler.

Commodore C64G

Der C64G kam 1988 auf den deutschsprachigen Markt und löste damit seinen Vorgänger, den Aldi-C64 ab, der bereits im Spätsommer 1987 erschien. Commodore gab dem C64G, wie bereits beim Aldi-C64, das ursprüngliche „Brotkasten„-Design wieder zurück.

Der Computer und die Tastatur wurden komplett zerlegt, gereinigt und wieder zusammen gebaut.
Alles funktioniert einwandfrei! Es ist eine ASSY 250469 Rev.3 Platine eingebaut, alle IC´s stammen aus Ende 1987.
Die original Abschirmpappe ist vorhanden. Es ist eine rote, statt in der Regel eine grüne, Powerleuchte verbaut.

Farblich wollte Commodore nicht zurück in die Brauntöne der späten 1970er. Der C64G bekam ein helles Gehäuse. Überwiegend wurde die weiße Tastatur verbaut, bei der die Sonderzeichen (wie bei den späten C64Cs) auf der Oberseite der Tasten ihren Platz fanden.
Das Beschriftung des Commodore-Logos ist nicht mehr metallisch, sondern nur mehr ein einfaches Folienschild.
Die Namen der Schnittstellen wurden auf der Rückseite der oberen Gehäuseschale in den Kunststoff eingeprägt.

Playmobil Piratenschiff

Das Playmobil Piratenschiff, hier das Modell Nummer 3750 aus dem Jahr 1989, war sicherlich der Traum vieler Jungen in den 80er Jahren – so auch meiner. Alleine seine schiere Größe und das Gewicht hat einen schon staunen lassen, die umfangreiche Ausstattung und Detailtreue sind beispielhaft. Das Set ist komplett, inklusive der OVP, fehlende oder defekte Bauteile wurden ersetzt. Ein schönes Stück für die Erweiterung der Sammlung meiner Kindheitserinnerungen.

Die original Bauanleitung (PDF) des Schiffes: Playmobil Piratenschiff Bauanleitung