M4 Board für den CPC

Ein wirkliches Sahneteil ist diese Erweiterung aus Dänemark für alle Schneider CPC. Es handelt sich um eine WiFi- / ROM-Box / Mini-SD-Kartenlösung. Angeschlossen werden kann das Board entweder über das MX4-Motherboard oder auch direkt per Centronics- oder Edge-Kabel am Expansionsport des CPC. Über diesen läuft auch die Stromversorgung, wahlweise geschieht dies auch über USB (per Jumper einstellbar). Außer dem WiFi-Modul und dem Mini-SD-Slot besitzt das Board noch zwei Status-LED´s und drei Minitaster: CPC Reset, M4 Reset und Hack-Menu.

Es sind eine Reihe von neuen RSX-Befehlen an Bord, eine ausführliche Auflistung und Beschreibung kann auf der Herstellerseite eingesehen werden. Wenn das Board mit dem Netzwerk verbunden ist, kann man alle Setups aber auch bequem über den Browser von PC / Mac vornehmen. Über diesen lassen sich auch Dateien oder DSK´s per Drag&Drop auf den CPC schieben. Die SD funktioniert wie eine Festplatte, alle Kommandos wie z.B. LOAD, SAVE, CAT, DIR usw. laufen, wie der Floppy gewohnt, über diese. Die Programme können aber auch über den PC / Mac gestartet werden. Mit IDISC  wird auf das Diskettenlaufwerk, mit ITAPE auf Kassette umgeschaltet.

Als wenn diese Features noch nicht genug wären, bietet das M4 Board darüber hinaus noch 32 ROM-Slots. Alles bequem über die Einstellungen zu konfigurieren. Es wird kein physisches Medium, wie Diskette oder Eprom, mehr benötigt. Ebenso besteht die Möglichkeit Cartridges per Webinterface auf das M4 zu laden und zu starten.

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Ur-TI-30

Der im Juni 1976 auf den Markt gekommene Ur-TI-30 von Texas Instruments wurde schnell sehr beliebt. Das Gerät beherrscht außer den Grundrechenarten auch wissenschaftliche Basisfunktionen. Gegenüber zeitgenössischen Konkurrenzmodellen hob er sich durch die Beachtung von Punkt vor Strich und mehr als die sonst üblichen ein bis zwei Klammer-Ebenen ab. Der Taschenrechner verfügt noch über ein LED-Display und hat dadurch einen entsprechend hohen Stromverbrauch. Betrieben wird er mit einer 9-Volt-Blockbatterie, welche für etwa 4 Stunden Dauerbetrieb ausreicht. Ein Novum ist der Screen Saver und die Abschaltautomatik, welche wohl den Stromverbrauch senken sollten.

Ich verbinde diesen Taschenrechner mit meiner Kindheit, da mein Vater dieses Modell auf seinem Schreibtisch stehen hatte und ich mich als kleiner Junge stundenlang damit beschäftigen konnte. Faszinierend war für mich in erster Linie die leuchtend rote LED-Anzeige. Sehr zum Unmut meines Vaters, immer wenn er den Taschenrechner brauchte, war die Batterie leer. Ich bin froh, dieses Stück für meine Sammlung ergattert zu haben. Gefunden habe ich es in Österreich.

Die Bedienungsanleitung (englisch) kann hier eingesehen werden.

Commodore 64 Vinyl Tribute

Die auf 200 Stück limitierte 180 Gramm Vinyl in transparentem blau mit den besten Stücken von Forum64-Mitgliedern. Das LP-Cover ist im 5.25 Diskettendesign gehalten, die Inhaltsangaben werden stilecht als Disketteninhaltsverzeichnis aufgelistet.

Im diesem Link sind die einzelnen gemasterten Songs enthalten, sozusagen die CD zur Vinyl, inklusive Labels.

MC 3810 Datenrekorder

Ein Präzisionslaufwerk für besonders guten Gleichlauf, 1200 Baud Übertragungsrate. Motorkontrolle, Bandzählwerk und Pegelautomatik sind die Ausstattungsmerkmale des Datenrecorders MC 3810 von Boston Computer. Der jeweilige Betriebszustand wird durch fünf Leuchtfelder mit den Bezeichnungen »SAVE«, »LOAD«, »CONTROL« und »DATA TRANSFER« angezeigt. Die Interface-Anschlüsse befinden sich auf der Rückseite des Geräts. Über verschiedene Kabel können Computer von Commodore, Triumpf Adler, Sinclair, Laser, Acorn, Oric und Dragon angeschlossen werden, so daß der Recorder auch bei einem Computerwechsel in aller Regel weiterverwendet werden kann. Er wiegt zirka 1.2 kg. besitzt einen ölgedämpften Kassettenauswurf und einen Monitoranschluß (für Kopfhörer) an der Frontseite. Der Preis für dieses bewußt technisch gestaltete Gerät lag damals bei 98 Mark. Auf der OVP meines Gerätes befindet sich ein Preisetikett aus Österreich in Höhe von 698 Schilling. Ein Anschlußkabel kostete zwischen 8 und 38 Mark, je nach Computertyp.

Ich habe wirklich lange nach diesem Gerät gesucht, alleine schon wegen des absoluten Profilooks. Der Datenrekorder ist absolut neuwertig und komplett mit OVP, den dazugehörigen Styropor-Inlets samt Folie, Bedienungsanleitung und Anschlusskabeln.

Anbei die original MC3810 Bedienungsanleitung im PDF-Format.

Die Großwild-Safari

Ich bin ein Kind der YPS-Generation. Das Heft und die Gimmicks begleiteten mich durch meine Kindheit und es gibt jede Menge Erinnerungen daran. Es war jedesmal ein überwältigendes Gefühl beim örtlichen Zeitschriftenhändler die neue Ausgabe in den Händen zu halten! Mittlerweile habe ich mir auch wieder eine recht schmucke YPS-Sammlung zugelegt.
Am meisten beeindruckt, damals wie heute, haben mich die Gimmicks der Abenteuer- und Geheimagenten-Serie. Aber es gibt auch noch ein paar weitere Gimmicks, die mich über alle Maßen begeistert haben. So unter anderem das riesige astronomische Teleskop aus YPS 277, die Pilze zum selber züchten aus YPS 268 und die Großwild-Safari aus YPS 329.
Diese Ausgabe habe ich mir heute mal heraus gekramt, um das Gimmick zusammen zu bauen und eine Runde auf Tierjagd zu gehen. Es machte genauso viel Spaß wie früher, für mich hat YPS nichts von seiner Faszination verloren!

Flip Over Buggy

Flip Over Buggy

Flip Over Buggy

Was habe ich dieses verdammte Ding in meiner Kindheit geliebt. Der Überschlags-Buggy, originalverpackt und nagelneu aus den frühen 1980er Jahren. Zwei C-Batterien einlegen, Schalter umlegen, schon geht der Megaspaß los!
Fährt der Buggy gegen ein Hindernis oder eine Wand, fährt er diese hoch, überschlägt sich, kippt dann auf die Seite um dann einfach in die andere Richtung weiter zu fahren. Dabei leuchten die Scheinwerfer und die Antennenspitze blinkt rot.

Suzo The Arcade und Prof Competition

Suzo The Arcade

Suzo The Arcade

The Arcade ist ein Joystick, der von Suzo International (S.T.C. Rotterdam) produziert wurde. Er unterschied sich von der Konkurrenz im Wesentlichen durch seine äußerst robuste Konstruktion, der Schaft hat eine verstärkte Innenseite aus Stahl, die Mikroschalter für die Steuerung sind in Spielhallenqualität ausgeführt. Bei den Feuertasten finden stabile Blattfedern Verwendung.

Der Joystick erschien in mehreren Variationen:  

  • The Arcade mit nur einem Feuerknopf (in der Mitte der Basis vorne)
  • The Arcade Turbo mit zwei Feuerknöpfen (einer auf der Basis und einer auf der Oberseite des Sticks, von denen jeweils nur einer verwendet werden kann, auswählbar per Schiebeschalter)
  • Prof Competition mit zwei Feuerknöpfen (je einer an den vorderen Ecken der Basis)

    Suzo Prof Competition

    Suzo Prof Competition